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Manfred Raichle wird 70: Glückwunsch und alles Gute PD 5/2011
Manfred Raichle wird 70: Glückwunsch und alles Gute

Kirchheim/Teck.
Manfred Raichle aus Kirchheim/Teck ist nicht nur in Baden-Württemberg ein bekannter Mann des Pferdesports, aber sein Herz schlägt fast ausschließlich für Baden-Württemberg. Seit Jahrzehnten gehört er zu den tragenden Säulen des Pferdesports im Lande. Jetzt feiert er am 3. Mai seinen 70. Geburtstag. Von Beruf ist er Versicherungskaufmann, hat aber längst den beruflichen Schreibtisch mit dem des Vorsitzenden der Landeskommission für Pferdeleistungsprüfungen vertauscht. Schon als Vorsitzender des Wüttembergischen Pferdesportverbandes hat er sich in den Jahren 1997 bis 2003 einen ausgezeichneten Ruf erworben als ausgleichende Kraft und als Präsident, dem die Vereine seines Regionalverbandes am Herzen lagen. 2001 nahm er die Wahl als Vorsitzenden der Landeskommission Baden-Württemberg an und folgte mit dieser Entscheidung Gotthilf Riexinger aus Reutlingen im Amt. Mit diesem verbinden ihn im Übrigen rund 20 Jahre im Führungsteam des Turniers in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle. Arbeit im Pferdesport gab es für Manfred Raichle zuhauf: Seit 1985 gehörte er dem Ausschuss des Landesverbandes an und wurde 1990 zum zweiten Vorsitzenden gewählt. Im gleichen Jahr wurde er Mitglied der Landeskommission für Pferdeleistungsprüfungen. 1997 wurde er als Nachfolger des unvergessenen Helmut Leitz Vorsitzender des Württembergischen Pferdesportverbandes und damit auch Vorstandsmitglied im Landesverband. Im Mai 2003 sagte Volker Hahn, der damalige Präsident des Landesverbandes, über Manfred Raichle: „Als Würdigung und in Dankbarkeit für das Vergangene und als Ansporn für das Zukünftige verleihen wir Manfred Raichle das Reiterkreuz in Bronze!“ Dann erhielt Raichle aus der Hand von Gerhard Ziegler, Ditzingen, dem heutigen Präsidenten des Pferdesportverbandes Baden-Württemberg, die Ehrennadel des WPSV in Gold. Gerhard Ziegler würdigte damit Raichles großes Engagement und dessen Verdienste um den Pferdesport im Regionalverband.

Manfred Raichle, Jahrgang 1941, ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Von Beruf ist er Versicherungskaufmann und war in seiner aktiven Zeit Prokurist und Filialdirektor einer Schweizer Versicherungsgesellschaft. Seine Hobbys haben mit dem Pferd relativ wenig zu tun, denn Raichle frönte dem Sportkegeln und liebt Reisen in ferne Länder. Seine ehrenamtliche Arbeit für den Pferdesport entwickelte sich so: 1974 trat er dem Reit- und Fahrverein Weilheim/Teck bei, war dort Jugendwart, Sportwart und von 1981 bis 1985 Zweiter Vorsitzender. Sein Handwerk als Turnierleiter hatte er einst beim früheren LK-Geschäftsführer und Turnierrichter Karl-Otto Becker gelernt, der unter anderem in Weilheim Turnierchef war. Raichle selbst leitete sein erstes Turnier 1977. Dem PRESSEDIENST gegenüber sagte der versierte Turnierfachmann vor Jahren einmal: „Ich versuche jedes Turnier so zu betreuen, dass ‚meine Kundschaft’ zufrieden ist. Natürlich liebe ich diese Aufgabe und besonders, wenn optimale Plätze und ein passendes Umfeld vorhanden sind.“ Raichle hat seine Aufgaben von der Pike auf gelernt: „Für Weilheim bin ich in jungen Jahren bei Turnieren in Springprüfungen gestartet. Als Geschäftsführer der früheren ARGE Neckar-Alb, jetzt Pferdesportkreis Esslingen, war ich tätig und 1984 wurde ich erstmals in den Ausschuss des Regionalverbandes gewählt.“ Von da an nahm ihn der Pferdesport voll in Beschlag.

Manfred Raichle freut sich zusammen mit seinem Stellvertreter Frank Reutter aus Wernau über das Vertrauen, das ihm und Frank Reutter die Pferdeleute des Landes auch bei der Wahl 2011 entgegenbrachten. Gleichwohl sei daran erinnert, wie er darauf reagierte, dass er bei der ersten Wahl 2001 einen Gegenkandidaten hatte. Die Wahl entschied sich damals 19 zu 15 Stimmen zugunsten Raichles. Und Raichle zeigte sich als guter Demokrat: Dem PRESSEDIENST gegenüber sagte er damals: „Es genügt vollkommen, mit einem solchen Ergebnis in ein Amt gewählt zu werden, für das sich zwei Kandidaten bewerben, vor allem wenn sich, und das muss ich ganz deutlich sagen, mit Dr. Plewa ein honoriger Gegner zur Wahl gestellt hat.“ Manfred Raichles Einstellung wird hier deutlich: Er will nicht trennen sondern zusammenführen und zusammenhalten. Raichle weiß zudem den Wert der Loyalität zu schätzen.

Zu seinem Geburtstag gratulieren viele der Pferdeszene aus dem Lande und darüber hinaus. Den guten Wünschen schließt sich auch die Redaktion des PRESSEDIENSTES an. Alles Gute, Manfred Raichle, Gesundheit und weiterhin viel Kraft für den Pferdesport.
Martin Stellberger