Startseite
Kontakt
Kentucky und Indiana: Persönliche Eindrücke PD 8/2010
Kentucky und Indiana: Persönliche Eindrücke

Lexington.
„Schnucki, ach Schnucki, fahr’n wir nach Kentucky, in der Bar Old Shatterhand spielt ´ne Indianer-Band…“ Die Bartwickelmaschine im Keller ist zu hören, wenn man an diesen uralten Schlager denkt. Aber dennoch kommt er dem in den Sinn, der an die Weltreiterspiele (25. September -10. Oktober 2010) in Kentucky denkt, in Lexington, USA. Um Pfingsten herum hatte ich die Gelegenheit, in Kentucky Station zu machen. Ein Ziel war der Kentucky Horsepark. Weil die USA ein so ungemein riesiges Land sind, musste der Kentucky Horsepark auch riesig sein. Meine Eindrücke seien hier kundgetan:

Kentucky Horse Park – Ort der Weltreiterspiele
Der Kentucky Horse Park von Lexington ist eine tolle Überraschung. Hier werden die Weltreiterspiele im kommenden September (25. September -10. Oktober 2010) abgehalten. Das Stadion für die Dressurreiter steht in vollem Glanz in der Sonne Kentuckys. Über einen hübschen Teich vor der großen Kulisse streichen ein paar Enten und Gänse; in der Mitte sprudelt eine Wasserfontäne. Dahinter erstreckt sich der herrliche neue Dressurplatz, auf einer Seite eingerahmt von der großen Zuschauertribüne. Gut und gerne finden hier 8 000 Zuschauer Platz. Von allen Plätzen aus kann der Gast das weitläufige Gelände übersehen.

Gleich in der Nachbarschaft werden die Springreiter um ihre Medaillen kämpfen. Auch für sie und die besten Voltigierer der Welt stehen modernste Plätze, ein gigantisches Stadion für die Springreiter und üppige Reithallen zur Verfügung. Nicht weit weg erstreckt sich das Gelände, auf dem die Gespannfahrer ihr Geschick zeigen können. Erste Geländehindernisse lassen erahnen, dass hier Mensch und Tier großes Können abverlangt wird.

Die Military-Reiter, die meine bevorzugte Sportart betreiben, werden begeistert sein von dem tollen Geläuf, auf dem sich verstreut, und doch einer Regel gehorchend, die Hindernisse reihen. Die ersten Eindrücke sagen, dass hier geklotzt, nicht gekleckert wird. Das Turnier wird Maßstäbe setzen. Schließlich sind die Weltreiterspiele das Ereignis, zu dem die besten Pferdesportler der Welt anreisen werden. Wer diese „World Equestrian Games“ besucht, erlebt ein gigantisches Turnier. Anfragen für einen gut organisierten Aufenthalt richtet der interessierte Leser am besten an mim@insightbb.com. Die kompetente deutsch-europäische Betreuung macht eine Reise besonders attraktiv.

500 Hektar misst der Horse Park
Gigantisch kann man das gesamte Gelände mit mehr als 500 Hektar nennen. Weiden und Stallungen reihen sich zu einer Größenordnung, die für Deutschland kaum vorstellbar ist. 1800 Pferde können hier zu Spitzenzeiten genügend Raum finden. Zum Park selbst gehören etwa 200 Pferde, die für die Besucher bereitgehalten werden für Showeinlagen oder Reitstunden. Ein eigenes Ausstellungsgebäude ist dem sogenannten Saddlebred gewidmet und erzählt die eindrucksvolle Geschichte dieser speziellen Zucht. Im Hauptgebäude des Parks findet der Besucher eine Fülle von Informationen und Ausstellungen rund ums Pferd zur Geschichte der USA. Eine besonders faszinierende Ausstellung hat die Saudi Arabien Equestrian Federation gesponsert und in Lexington der Öffentlichkeit zugänglich gemacht: A Gift from the Desert – Ein Geschenk der Wüste. Wie könnte es anders sein – Kunst, Geschichte und Kultur des arabischen Pferdes sollen die Besucher erfreuen. Diese exklusive Ausstellung wurde eigens wegen der Weltreiterspiele hierher gebracht mit kostbarsten Exponaten, die sonst nirgendwo zu sehen sind.

Ein Abstecher zu den zahllosen, Reichtum atmenden Vollblütergestüten macht deutlich, wo in den USA das große Geld tickt. Ein Gestüt ist schöner und größer als das andere. Die Pferde werden derart verwöhnt, dass es den Deutschen fast erschreckt, wenn er sich Bilder aus sozialen Brennpunkten in Erinnerung ruft. Das Land USA hält also auch in dieser Hinsicht, was es dem Besucher an Vielfalt verspricht.

Ergänzung und Erlebnis auf der Ranch in Indiana
Gleichwohl lässt sich ein Besuch der Weltreiterspiele locker ergänzen: Golfen und Fischen, Schwimmen und Ausruhen lassen sich sehr schön einbinden in einen Besuch auf „The Ranch“ von Jerry Fuhs. Man muss sich nur auf eine gute Stunde Autofahrt nach Indiana hinüber einlassen. Traumhaft liegen unter hohen amerikanischen Walnuss- oder Hikorybäumen „Holzhütten“ verborgen. Sie laden ein zum Verweilen. Holzhütten - was von außen eher einfach und grob aussieht, verbirgt im Inneren eine feine, gemütliche Atmosphäre mit attraktiven und gut ausgestatteten Urlaubswohnungen. Präsident Franklin D. Roosevelt hat hier schon während seiner Jagdausflüge geschlafen. Sogar Leute wie der zwielichtige Al Capone fanden sich zu ihrer Zeit ebenfalls ein, weil die Lage der Ranch idyllisch und verschwiegen ist.

Patoka Lake – künstliches Naturschutzgebiet
Wer mehr das Wasser liebt, fährt zum Patoka Lake. Dieser See ist ein Stausee, der wegen seiner Größe und wegen seiner Einmaligkeit als Naturerlebnis ins Programm jeden Urlaubers in der Region passen kann. Über 3600 Hektar misst die See-Oberfläche und ist damit ein Fünftel größer als zum Beispiel das Steinhuder Meer bei Hannover. Der weißköpfige Adler, „der“ nationale, historische Greifvogel der USA, und besonders der Indianer nistet hier und zeigt sich dem rücksichtsvollen Besucher.

Wer sich auch für die Menschen interessiert und von Kentucky über den Ohio nach Indiana hinüberhüpft und in Richtung Montgomery fährt, der erlebt eine Überraschung: „Wir schwätzet deitsch!“ klingt es dem deutschen Besucher vertraut. Die Amish People von Montgomery/ Indiana im „Orange County“ sind stolz auf ihre europäisch-deutschsprachigen Wurzeln, zugleich halten sie eine Lebensweise aufrecht, die von großer Religiosität und Einfachheit geprägt ist.

Amish – Kultur aus Europa – Fünf Tage Herbst-Auktion
Amish – eine Kultur mit europäischen Wurzeln überlebt eindrucksvoll in den Staaten. Für einen solchen Trip wäre French Lick/Indiana/USA der richtige Anlaufpunkt, um von den Weltreiterspielen aus einen Abstecher in den Nachbarstaat Indiana zu machen. Spitzenhotels in French Lick und West Baden Springs versprechen noble Unterkunft. Ein Erlebnis würde dabei die gigantische Herbstauktion vom 21.-25. September sein. An fünf Tagen wird alles, was mit Kaltblütern, Kutschen und dem, was rund ums Pferd benötigt wird, versteigert oder verkauft. Neben Kaltblütern (Percherons, Belgier, Haflinger ...) werden auch Standardbred Pferde, Ouarter Horses und andere Rassen versteigert. Jeder Tag ist einem speziellen Gebiet zugeordnet. Begleitet wird diese Auktion mit Vorführungen von Gespannen, deren Zugvermögen und Teamarbeit sowie allem, was ein potentieller Käufer über seinen eventuellen Kauf wissen möchte. Reisende werden sich gut beraten und geführt fühlen, auch wer des Englischen nicht so mächtig ist. Burkhard Masuhr ist in USA ein bestens vernetzter deutscher Reiseanbieter und betreut die Gäste gerne und mit großer Umsicht. Interessenten sollten sich vertrauensvoll an ihn, den Veranstalter von Reisen zu den Weltreiterspielen und nach Indiana wenden.

Kontakt:
MIM/MEETT Associates - Burkhard Masuhr - Westport, Kentucky 40077, USA, Telefon: 001.502.222.3981 -
Internet: s. unten



Link: www.meettassociates.com/news.php