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Volker Hahn mit Goldenem Reiterkreuz der FN geehrt PD 04/2007
Volker Hahn mit Goldenem Reiterkreuz der FN geehrt

Sindelfingen/Ravensburg.
18 Jahre lang leitete Volker Hahn aus Ravensburg als Präsident den Pferdesportverband Baden-Württemberg. Schon im vergangenen Jahr hatte er angekündigt, nicht mehr für eine Wiederwahl anzutreten. Während der letzten Delegiertenversammlung unter seiner Leitung in Sindelfingen wurde Hahn am 16. April 2007 für seine Verdienste um den Pferdesport mit dem Deutschen Reiterkreuz in Gold ausgezeichnet. Überreicht wurde ihm die höchste Auszeichnung, die die Deutsche Reiterliche Vereinigung zu vergeben hat, von Ruth Klimke aus Münster, Vizepräsidentin der FN und Vorsitzende der Persönlichen Mitglieder (PM). Reinhard Wendt, stellvertretender Generalsekretär der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, würdigte den scheidenden Präsidenten. Volker Hahn, 63, gehörte insgesamt 30 Jahre lang dem Vorstand des Landesverbandes an. 1976 begann er nach seiner Zeit als Vorsitzender des Pferdesportkreises Oberschwaben im Landesvorstand als erster Landesjugendwart. Von 1982 bis 1989 führte er den Regionalverband Württemberg und wurde dann 1989 zum Präsidenten des Pferdesportverbandes Baden-Württemberg gewählt, den er über sechs Amtszeiten führte. Wendt würdigte das Engagement Hahns unter anderem so: „Keiner der großen Landesverbände wurde in Warendorf so gut repräsentiert und hat sich in schwierigen Situationen so loyal eingebracht wie der Baden-Württemberger Verband unter Volker Hahn.“ In der FN hatte Hahn zahlreiche Funktionen inne. So war er von 1996 bis 2004 Mitglied im Vorstand Sport sowie Vorstandsmitglied im Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR). Von 2000 bis 2004 war er stellvertretender Vorsitzender beider Gremien. Während seiner Zeit als baden-württembergischer Präsident durchbrach der Landesverband erstmals die Marke der 100.000 Mitglieder und wurde der zweitstärkste Landesverband innerhalb der Deutschen Reiterlichen Vereinigung. In seinem Abschiedswort sagte Hahn mit Blick in die Zukunft: „Wir stehen mit einer Vielzahl von Freizeitangeboten im Wettbewerb.“ Deshalb müsse die Attraktivität des Pferdesportes noch mehr herausgestellt werden.
Foto (stb): Volker Hahn