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Dieter Höfs - Der Mutter sage ich danke PD 11/1999
WEIL DER STADT. "Guten, schönen und fairen Sport zu zeigen und in der Rangliste weiterkommen, das wünsche ich mir für das kommende Jahr!" Wer sich solche Ziele steckt, muss ein Gespannfahrer sein, denn dort findet man noch Sportler, die nicht zu den "Überfliegern" zählen wollen. Mit beiden Beinen, respektive mit den Beinen seiner Ponys, will er auf dem Boden der Tatsachen bleiben, meint Dieter Höfs aus Weil der Stadt. Doch ein wenig hochgesprungen ist er bestimmt, als er sicher war, das Goldene Fahrabzeichen zu bekommen. Es wird ihm am 7. November 1999 beim Fahrertag in Markgröningen verliehen. Das ist eine wichtige Station im Sportlerdasein des gelernten Elektroinstallateurs, der gebürtiger Stuttgarter ist.

Zum Fahrsport kam Dieter Höfs durch seinen Vater Egon, der selbst mehrspännig gefahren ist und bundesweit bekannt war, weil er auch 12-spännig fahren konnte. Dieter Höfs hat´s dem Vater nachgemacht und ist bis 1996 ebenfalls mehrspännig gefahren. Dann aber kam der Turniersport. 1996 fuhr Dieter Höfs in Hademarschen das erste Turnier in Klasse S mit dem Viererzug. Es folgten Starts in Riesenbeck, im tschechischen Kladruby, in Donaueschingen. In diesem Jahr fuhr Höfs erstmals internationale Ponyturniere in Emsdetten, Riesenbeck und Donaueschingen. Seine Erfolge haben auch konkrete Zahlen: 1996 wurde er Dritter bei der Landesmeisterschaft in Meißenheim, 1997 Zweiter in Lauchheim-Hülen. 1998 errang er Platz sieben bei der Deutschen Meisterschaft in Wolfsburg und Platz sechs in Donaueschingen. Dazu kommt noch der Sieg im Länderpokal zusammen mit Fritz Haag, Stuttgart, und Abel Unmüssig, Hinterzarten. In diesem Jahr war es dann endlich so weit: Dieter Höfs siegte in Reilingen und wurde Landesmeister mit seinem Pony-Viererzug und fünfter der Deutschen Meisterschaft von Meißenheim.

"Was mir noch wichtig ist? Danke zu sagen meinen Beifahrern Dagmar Jost, Tanja Oppenländer und meinem Bruder Rainer, mit dem ich mir im Fahrsport alles aufgebaut habe. Ohne sie gäbe es die Erfolge nicht. Danke sage ich auch meinen beiden Sponsoren aus Weil der Stadt. Ganz besonders danke sagen möchte ich unserer Mutter, die uns in unserem Hobby so tatkräftig unterstützt." Bei solchen Worten glänzt das Goldene Fahrabzeichen gleich noch einmal so hell.
Martin Stellberger