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Manfred Raichle feiert 65. Geburtstag PD 05/2006
Manfred Raichle feiert 65. Geburtstag

Kirchheim/Teck.
Manfred Raichle aus Kirchheim/Teck wird 65. Von Beruf Versicherungs-kaufmann ist Raichle seit Jahrzehnten im Pferdesport des Landes engagiert (s. PD 5/2001). Eine seiner herausragenden Positionen war die Präsidentschaft im Württembergischen Pferdesport-verband mit 450 Vereinen und rund 60 000 Mitgliedern. Allerdings gab er dieses Amt 2001 ab um eine noch einflussreichere Aufgabe anzunehmen: Er wurde zum Vorsitzenden der Landes-kommission für Pferdeleistungsprüfungen Baden-Württemberg (LK) gewählt, als sein Vorgänger Gotthilf Riexinger, Reutlingen, aus diesem Amt verabschiedet wurde. Doch damit nicht genug. Raichle fühlt sich besonders wohl, wenn es um die Organisation von Turnieren geht. Sein Herzblut gehört dabei seit rund 20 Jahren dem Turnier in der Stuttgarter Hans-Martin-Schleyer-Halle.

Manfred Raichle arbeitet akribisch und mit Hingabe. Eines seiner Steckenpferde scheint die LPO (Leistungsprüfungsordnung der FN) zu sein, denn gerade bei der kürzlich in Sindelfingen abgehaltenen Jahresversammlung der LK zeigte er sich sehr zufrieden mit der Tatsache, dass die anstehende Überarbeitung der LPO durch viele Eingaben aus dem Lande beeinflusst worden ist. Dabei geht es Raichle nicht um kleinliche Vorschriftenmacherei, vielmehr sucht er ständig nach Wegen, die Bestimmungen im Sinne des Pferdesports zu verbessern.

Dass Raichles Einsatz auch bundesweit Anerkennung findet, unterstrich Volker Hahn aus Ravensburg, Präsident des Landesverbandes, 2003 bei der Verleihung des Deutschen Reiterkreuzes der FN in Bronze (PD 5/2003). Hahn sagte damals: „Als Würdigung und in Dankbarkeit für das Vergangene und als Ansporn für das Zukünftige verleihen wir Manfred Raichle das Reiterkreuz in Bronze.“ Damals erhielt Raichle auch die Ehrennadel des Württembergischen Verbandes durch seinen Nachfolger Gerhard Ziegler aus Ditzingen.

Am 3. Mai nun also feiert der Pferdemann aus Kirchheim/Teck seinen 65. Geburtstag. Fit, drahtig und gesund sieht Manfred Raichle aus, der sich eigentlich schon seit einiger Zeit seinem Ruhestand widmen könnte. Aber genau das widerspricht seinem Naturell. Er braucht den Umtrieb und die Nähe zum Pferdesport wie die Luft zum Atmen. Die Pferdeleute des Landes wünschen ihm deshalb noch weiterhin viel Freude an der Arbeit für Pferde und Sportler. Die Redaktion des PRESSEDIENSTES schließt sich mit allen guten Wünschen an.
Martin Stellberger