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Sicherheit im Pferdesport PD 7/2000
WARENDORF. Das Internationale Komitee für Sicherheit im Vielseitigkeitssport, seit einem Jahr ins Leben gerufen, legte einen Abschlussbericht vor. Das Komitee kam zu dem Schluss, dass alles, was möglich ist, getan werden muss, um den Sturz eines Pferdes zu vermeiden. Dadurch werde die Gefahr stark vermindert, dass Reiter ernsthaft verletzt werden. Zugleich gäbe es auch mehr Sicherheit für die Pferde. Aus dem umfangreichen Katalog der Empfehlungen wird hier beispielhaft der "Geländeaufbau" herausgenommen. Hier heißt es:

Generelles Überdenken der technischen Anforderungen beim Geländeaufbau. Die Konzentration von Sprüngen soll beschränkt werden. Der Bodenbeschaffenheit soll noch mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Darüber hinaus werden dringend weitere Untersuchungen mit deformierbaren Hindernissen durch die FEI angeraten. Empfohlen wird auch eine weitere Zehn-Minuten-Pause zwischen dem ersten und dritten Kilometer der Phase C (Wegestrecke nach der Rennbahn); diese Wegestrecke soll generell auf 8,8 Kilometer beschränkt werden. Hindernisse, an denen ein Unfall passierte, sollen sofort aus der Prüfung genommen werden. Vier-Sterne-Wettbewerbe sollen künftig mit Video überwacht werden. Für Drei-Sterne-Prüfungen wird diese Überwachung empfohlen.

Die kompletten Ergebnisse des Sicherheitskomitees sind im Internet unter www.horsesport.org, dort unter References nachzulesen.

Quelle: fn-aktuell 13/2000

Link: www.horsesport.org