Startseite
Kontakt
Bettina und Falk Böhnisch PD 10/1997
DONAUESCHINGEN. Falk und Bettina Böhnisch und der Fahrsport gehören zusammen wie Pferdesport und Schlosspark am Donauursprung. Falk Böhnisch, 54 Jahre alt, Donaueschinger mit Leib und Seele, Technischer Oberlehrer von Beruf in Villingen, ist Pferdemann durch und durch. Spätestens seit 1977 ist Böhnisch Fahr-Sportler mit Haut und Haaren, seit damals in Donaueschingen die Europameisterschaft im Fahren stattfand. In Donaueschingen und beim Hallenturnier in Stuttgart ist der Fachmann für den Fahrsport unentbehrlich. Seine Liebe gilt den Viererzügen. Er selbst allerdings fährt sie "nur freizeitmäßig". Falk Böhnisch ist stolz darauf, dass er eine ganze Reihe von Freunden gewonnen hat, die ebenso wie er dem Fahrsport verfallen sind. Sie gehören zum großen Teil den "Fürstenberg-Fahrsportfreunden" an. Auf diesen Stamm baut er regelmäßig, wenn es darum geht, bei einem Turnier die Rahmenbedingungen zu schaffen. Zuverlässigkeit und Freundschaft sind die Kennzeichen dieser fachmännischen Truppe, die bei so manchem großen Turnier gefragt ist.

Aber ohne Falk Böhnischs Frau Bettina wäre die Crew nicht vollständig. Sie ist mit von der Partie. Seit Jahren! Bettina Böhnisch ist ebenfalls Fahrsportlerin mit Leib und Seele, unterhält selbst eine Pferdefahrschule in Aasen, besitzt das Fahrerabzeichen und übernahm als Ressortleiterin in Donaueschingen 1996 die Aufgaben ihres Mannes, als dieser in die Turnierleitung berufen wurde, was dem Fahrsport in Donaueschingen eine neue Aufwertung bescherte. Hineingewachsen in die Turnier-Arbeit ist die gelernte Pferdewirtin in vielen Jahren Arbeit für das Turnier. Nun hält sie als Ressortleiterin das Team von weit über hundert Helfern zusammen. Der harte Kern besteht aus 15 Personen, die den Fürstenberg-Fahrsportfreunden angehören. Was sie fasziniert? "Man kennt den Weltmeister, bevor er Weltmeister war, und man kennt ihn auch, wenn er nicht mehr Weltmeister ist" (Südwestpresse). Außerdem fasziniert sie der Zusammenhalt unter den Fahrern. Die Konkurrenz ist sportlich nötig, aber offenbar belastet diese nicht die persönlichen Bindungen untereinander.

Für Bettina und Falk Böhnisch ist Teamgeist die sichere Bank für den Fahrsport, denn alleine könnten sie die Arbeit nicht bewältigen. So setzen sie auf ihre Helfer: "Das Team steht und fällt mit allen Mitgliedern und ihrer Bereitschaft, mitzuhelfen - und das ist unsere Belohnung!" (Donaueschinger Tagblatt
Martin Stellberger