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HEINZ BÜRK FEIERTE 70. GEBURTSTAG PD 05/2005
HEINZ BÜRK FEIERTE 70. GEBURTSTAG

BAD WILDBAD.
Am 20. April feierte Heinz Bürk in Bad Wildbad seinen 70. Geburtstag. Sein Name und viele Jahre großen Engagements, das immer noch anhält, sind verbunden mit dem Pony-Sport des Landes. Heinz Bürk ist schon so lange als Ponybeauftragter des Pferdesportverbandes Baden-Württemberg im „Geschirr“, dass man ihm schon respektvoll den Beinamen „Ponyvater“ anheftete. 50 Jahre Ehrenamt liegen dabei hinter Heinz Bürk und er denkt wohl noch nicht ans Aufhören. Dabei ist Heinz Bürk sehr wohl in der Lage auch knurrig zu werden, wenn es nicht so läuft, wie er sich das vorstellt. Raubeinig manchmal, um ein offenes Wort nicht verlegen, kämpft er manchen Streit aus, immer den Ponysport im Auge behaltend. 1996 schrieb er bei einer Reitertagung seinen Funktionärskollegen ins Stammbuch: „Dem Ponysport stehen alle Wege zum Erfolg offen. Arbeit und Einsatz bei den Jugendlichen sind nicht umsonst, sie belohnen mit ihren sportlichen Erfolgen, daher lasst uns den Ponysport gemeinsam weiterhin fördern.“

Für den Ponysport engagiert sich Heinz Bürk seit 1985. Seitdem entwickelte sich diese Disziplin und ist inzwischen von der Basis bis an die Spitze gut strukturiert. Seiner Idee entsprangen die Einführung der Regionalkader und das Süddeutsche Hallenchampionat der Ponyreiter. In diesem Jahr fand im März das 17. Hallenchampionat in Walldorf statt.

Doch auch der Voltigiersport ist Heinz Bürk bestens vertraut. Vor seiner Zeit als „Ponyvater“ leistete Bürk in Baden-Württemberg wichtige Aufbauarbeit für die Voltigierer. Ende der 50er Jahre schon begann er nämlich mit dem Aufbau des Voltigierens in Schwenningen und führte die dortigen jungen Sportler zu vielen Erfolgen. 1963 wurde auf seine Initiative hin in Schwenningen das erste Voltigierturnier Baden-Württembergs organisiert. 1966 führte er sein Team bei der Deutschen Meisterschaft in Stuttgart zur Bronzemedaille und führte dabei selbst die Longe. Zwei Jahre später wurden seine Voltigierer bei den Deutschen Meisterschaften in Kiel Fünfte.

Heinz Bürk hat noch als aktiver Reiter das Landesjugendturnier auf dem Cannstatter Wasen erlebt. Das mag auch seine Motivation getragen haben, sich dafür einzusetzen, dass das Landes-jugendturnier wieder belebt wurde. Inzwischen findet es zum dritten Mal in Meißenheim statt. Auch im großen Turniersport ist Heinz Bürk zu Hause. Beim großen Reitturnier in Donau-eschingen zum Beispiel gehörte er von 1956 bis 1977 zum dreiköpfigen Team der Turnierleiter.

Beruflich ist der Architekt und frühere Leiter des Bauamts von Bad Wildbad inzwischen im Ruhestand. Sein Engagement für den Ponysport hält er jedoch nach wie vor aufrecht und ist deswegen über die Grenzen seiner Heimat hinaus bekannt als engagierter Kämpfer für den Jugendsport. Seit Jahrzehnten findet man seinen Namen zudem auf der Richterliste. 2004 wurde Heinz Bürk von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) mit dem Reiterkreuz in Bronze ausgezeichnet. stb