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Harry Lörcher wird 65 PD 09/1993
HOCHDORF. Hinter seiner ruhigen, besonnenen Art mag man nicht vermuten, dass Harry Lörcher neben seiner Leidenschaft für Pferde gerne Motorrad fährt und alte Motorräder liebevoll restauriert. Der gebürtige Pforzheimer, der in Hochdorf/Enz zu Hause ist und am 19. September seinen 65. Geburtstag feiert, ist Diplom Ingenieur (FH) im Maschinenbau, verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Seine Vorliebe für Motorräder lässt sich natürlich aus seinem beruflichen Umfeld leicht erläutern. Bis 1987 war er bei der Firma Dr. Ing. Porsche Sachgebietsleiter Entwicklung und Forschung Antriebe.

Seine Liebe zu den Pferden ließ ihn sich über viele Jahre der Förderung der Jugend widmen. 10 Jahre lang war Harry Lörcher Verbandsjugendwart in Württemberg, seit 1960 ist er Reit- und Voltigierlehrer. Seine persönlichen reitsportlichen Einsätze führten ihn zu Springen bis Klasse M und ins Gelände. Als seinen herausragenden Ausbilder nennt er Albert Brandl aus Wülfrath. Harry Lörcher liebt vor allem die Araberpferde. Besonders angetan hat es ihm dabei "Habib el Arab".

Frühzeitig, nämlich 1966, hat sich der Jubilar als Turnierrichter ausbilden lassen und war später auch als Parcourschef (von 1970-1974) tätig. Für den Verband war er in der Zeit von 1973 bis 1982 Mannschaftsführer bei deutschen Jugendmeisterschaften und bei Bundesvergleichswettkämpfen im Vierkampf. Seit 1986 sieht man Harry Lörcher auch als Chefsteward bei internationalen Turnieren z.B. in der Schleyerhalle Stuttgart und beim Maimarkt-Turnier in Mannheim. Fragt man den Menschen Lörcher, der bei aller Kompetenz und Bestimmtheit in der Sache sehr freundlich und vor allem warmherzig ist, nach seiner Beziehung zum Tier als Geschöpf, so sagt er unumwunden: "Tiere sind ehrlicher als Menschen."
Martin Stellberger