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GOLDENES REITABZEICHEN FÜR JAN MÜLLER PD 06/2004
GOLDENES REITABZEICHEN FÜR JAN MÜLLER

ILSFELD.
Wenn beim Turnier in Ilsfeld (23.-27. Juni 2004) die Glocke ertönt, gilt sie nicht nur Natasja Kleinpenning aus Gültstein (siehe vorstehenden Beitrag). Sie ruft auch Jan Müller bei seinem Heimatturnier auf den Plan, respektive vor das Publikum. Der Anlass ist für die beiden Reiter ein besonderer, beide bekommen nämlich das Goldene Reiterabzeichen verliehen.

Der 28-jährige Springreiter aus Ilsfeld hat die Voraussetzungen für die Ehrung beim Turnier in Brackenheim erfüllt, wo er mit seiner Stute Ariva den zehnten Sieg als Springreiter in Klasse S errang. Auch wenn er hier und da mit den Pferden Flying Dutschman und Matchball sowie Comet und Dallas Siege errungen hatte, an Ariva kommt keines heran: Auf ihr Konto gehen allein sieben Siege und neun zweite Plätze. Die Zuverlässigkeit pur, könnte man also feststellen.

Jan Müller gewann 1997 zum ersten Male in Waldbrunn-Oberdielbach ein S-Springen mit Flying Dutschman. Der nächste Sieg ließ allerdings zwei Jahre auf sich warten. Der folgte 1999 in Leingarten. Erst 2002 stellte sich so etwas wie ein „Lauf“ ein. Das zeigt, dass die Siege in der schweren Klasse nicht so purzeln wie Fallobst. Die Reiter müssen ständig an sich und der Form ihrer Pferde arbeiten. Wie immer: Vor den Erfolg hat der Herrgott die Arbeit gestellt. Dennoch, Jan Müller hat sich seit 2002 als beständiger Reiter erwiesen und 2002 und 2003 siebenmal gewonnen, 2004 einmal. Das heißt aber nicht, dass er in dieser Zeit mit Starts gespart hätte. 12 mal war er in den Jahren 1998 bis 2004 an zweiter Stelle platziert. Bleibt zu wünschen, dass er diesen „Lauf“ fortsetzen kann.
Martin Stellberger