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Der Sindlinger Clan: Fritz Pape und seine Familie PD 2/2014
Der Sindlinger Clan: Fritz Pape und seine Familie

Sindlingen.
Schlägt man das aktuelle Heft der Sindlinger Hoteliers- und Reiterfamilie zum Jahr 2014 auf, so fallen sogleich die zwei Säulen des Familienbetriebs „Schloss Sindlingen“ ins Auge. Zum einen ist es das Hotel, das Fritz Pape mit seiner Familie betreibt, zum anderen der umfangreiche Kalender „rund ums Pferd“. Denn Fritz Pape führt neben dem Hotel eine große Reitschule, deren Innerstes tief in der Vielseitigkeits- und Jagdreiterei verwurzelt ist. Auf zwei Seiten, am Ende der Broschüre, fast bescheiden im Umfang, zeigt sich eine „dritte Säule“, nämlich die Familiengeschichte der Papes. Man könnte sagen: Durchhaltewillen, Mut und Fleiß sind die Eigenschaften, die diesen „Clan“ auszeichnen. Denn was Irmgard Pape, die Mutter von Fritz Pape und seinen Geschwistern, hier aufgeschrieben hat, lässt jüngere Leser nur ahnen, mit welchen Schwierigkeiten die Familie nach dem Zweiten Weltkrieg zu kämpfen hatte. Nach einem Neuanfang im völlig zerstörten Pforzheim übernahm Fritz Papes Vater 1954 das Schoss Sind-lingen und die Familie machte sich daran, daraus eine Lebensbasis zu schaffen, die bis heute hält. Allerdings, so erfährt der Leser, war die Familie ganz auf sich allein gestellt. Nirgends gab es Hilfe zum Aufbau des Hotels und des Reitbetriebs. Immer stieß man auf taube Ohren und Fehlbeurteilungen wie: „Das wird doch nie was!“ Man kann sich heute, bei der Vielfalt der Fördertöpfe, kaum vorstellen, dass die harte Arbeit der Papes keine Anerkennung und Förderung fand. Selbst der Hotel- und Gaststättenverband hatte die Fähigkeiten der Familie Pape nicht erkannt.

Aus eigener Arbeit entstand aber dennoch das Hotel und mit den Jahrzehnten ein hoch anerkannter Reit- und Ausbildungsstall und die Familie muss eigentlich niemandem Dankeschön sagen. Denn alles, was Fritz Pape heute sein Eigen nennt, ist aus seinem Elternhaus heraus erwachsen und wird durch seine eigene Familie heute mit Hingabe weitergetragen. Dass die Reiterei dabei eine so große Rolle spielt, ist für den Sport im Lande ein unschätzbarer Gewinn, vor allem für die Vielseitigkeitsreiter. Ohne Fritz Papes Engagement als Reiter, Ausbilder und seit Jahren erfolgreicher Landestrainer wäre diese Disziplin im Lande nicht so ausgestattet.

Doch allein die Vielseitigkeit ist es nicht, die den Reiter Fritz Pape umtreibt. Er bietet in seiner Reitschule vom Basiskurs bis zu Intensivkursen alles an, was Reiter und Pferde brauchen. Vereine und Lehrgangsteilnehmer, Jugendliche und Senioren finden gleichermaßen Angebote für ihr reiterliches Fortkommen. Das Jahr ist ausgefüllt mit Lehrgängen und Kursen für die verschiedenen Reitabzeichen, ja selbst „Ladies Wochen“ bringen den Frauen gerechte Lehrgangsangebote. Turniere im Schlossgarten gehören selbstverständlich zu diesem Programm dazu.

Dass Fritz Pape als leidenschaftlicher Jagdreiter auch diese Sparte beherrscht, zeigen seine orga-nisierten Reisen nach Irland, wohin er beste Verbindungen pflegt. Zu Hause bietet er den Frei-zeitreitern Ausritte und Reittouren und regt dazu an, die Jagdreiterei nach gutem Spezialtraining als schöne Freizeitbeschäftigung kennen zu lernen und zu betreiben. Dabei ist er stets selbst im Sattel und zeigt, dass er mit seinen Schülern noch lange mithalten kann. Dass - und nicht nur nebenbei - das Hotel im Schloss Sindlingen für seine kulturellen Angebote bekannt ist, rundet das Bild des „Sindlinger Clans“ ab und zeigt, dass neben der Reiterei und den Pferden auch der Sinn für Kultur, Musik, Kunst und gutes Essen dazu gehört.
-stb-

Kontakt:
Fritz Pape, Telefon. 07032-5434 oder 07032-952860



Link: www.schloss-sindlingen.de