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Keine Pferdesteuer in Deutschland! PD 9-10/2012
Ein Gespenst geht um und nimmt Gestalt an?

Warendorf.
Die Deutsche Reiterliche Vereinigung ist am Puls der Probleme: Immer wieder kommt in Gemeinden und Städten die Idee auf, zum ersten Mal eine Sportart zu besteuern und zwar mit der Pferdesteuer. Die FN verfolgt die Entwicklungen äußerst aufmerksam und mit Erfolg. Noch jedenfalls. Aber das Themas ist offenbar heiß. Deshalb greift der PRESSEDIENST das Thema auf mit einer Stellungnahme der FN (Quelle: http://www.vorreiter-deutschland.de/ verein/pferdesteuer/pferdesteuer):

Jeder Pferdefreund, der in den letzten Wochen und Monaten das Wort „Pferdesteuer“ hörte, dachte zuerst wohl an einen schlechten Scherz. Wer dann aber vor Ort selber Ratssitzungen erlebt hat, die ernsthaft die Einführung wollten, der weiß: Es ist bitterer Ernst.

Bisher konnte die Steuer verhindert werden
Mittlerweile haben wir bundesweit in über 100 Städten und Gemeinden diese Diskussionen ge-führt. Wir sind sehr froh, hier festhalten zu können, dass in allen Fällen die Einführung verhindert werden konnte. Da nach wie vor neue Kommunen dazukommen, möchten wir Sie, die Sie unmittelbar betroffen sind, direkt über den Abwehrkampf informieren und Sie einbinden.

Jede Kommune muss einzeln betrachtet werden.
Jede Kommune muss einzeln betrachtet werden. Dort werden die Weichen für oder gegen die Pferdesteuer gestellt. Wir lernen aus jedem Fall und vernetzen diejenigen, die solche Diskus-sionen in Ihren Kommunen führen mussten, mit denen, die mitten drin stecken.

Wir erhalten fast täglich bundesweit Informationen von u.a. über 7.500 Aktivisten aus dem Internet-Aktionsbündnis gegen die Pferdesteuer und gehen jedem Hinweis nach. Hier der Link des Aktionsbündnisses:
http://www.facebook.com/#!/groups/216900851698645/

Darüber hinaus wird jeder Einzelfall analysiert und es erfolgen Kontaktaufnahmen vor Ort. Dazu gehören auch Abstimmungen mit unseren Verbündeten wie z.B. den Bauernverbänden sowie den Landessportbünden. Selbstverständlich werden die kommunalen Entscheidungsträger mit Info-Briefen und persönlichen Gesprächen aufgeklärt. Ausschusssitzungen der Kommunen werden ggf. persönlich von den Reitern und Verbandsvertretern besucht. Wir setzen auf Überzeugung, den gesunden Menschenverstand und konfrontieren die Kommunen mit der Fülle an Gegen- argumenten, die Sie, liebe Pferdefreunde, hier weiter unten verlinkt finden. Viele Kommunen sind erschrocken, welch emotionales Pulverfass sie in ihrer eigenen Stadt zünden. Wir legen hier aber großen Wert darauf, dass die Grenzen des fairen Umgangs miteinander auf keinen Fall überschritten werden.

Jeder kann sich vorstellen, dass das intensivste Arbeit ist, die nur funktioniert, wenn alle Pfer-defreunde zuarbeiten. Deswegen lautet das Leitbild der Gegenstrategie: Jeder einzelne zählt. In dem oben geschilderten Sinne arbeiten die Verbände sehr zielgerichtet, effektiv aber nicht mit großem „Presse-Bahnhof“ gegen diesen Unsinn an.

Das können Sie tun!
Wir können dann aktiv werden, wenn wir Rückmeldungen vor Ort erhalten. Schauen Sie im Internet auf die Seiten Ihrer Kommune. Wenn Sie dort in Foren Diskussionen zur Pferdesteuer finden, beteiligen Sie sich. Schreiben Sie sachlich, fair aber trotzdem deutlich ihre Meinung gegen die Pferdesteuer. Oftmals werden diese Diskussionen auch auf den Internetseiten der Kommunen unter dem Stichwort „Bürgerhaushalt“ geführt. Dort rufen die Kommunen ihre Bürger auf, Sparvorschläge und Vorschläge für neue Einnahmequellen zu machen, die gleich-zeitig kommentiert werden. Ggf. wird dort die Pferdesteuer vorgeschlagen.

Darüber hinaus ist unsere Bitte, dass Sie sich in Ihrer Kommune die öffentliche Tagesordnung der Haupt- und Finanzausschusssitzungen anschauen. Wenn irgendetwas auf eine Pferdesteuer hindeutet, informieren Sie uns. Dabei muss der Punkt nicht unbedingt direkt aufgeführt sein, sondern kann z.B. auch unter „Haushaltssanierungsplan stehen.

In diesem Sinne heißt es wachsam sein, sich informieren und dann zusammen dagegen vorge-hen, damit wir uns ohne Pferdesteuerdiskussionen wieder ganz unseren Partnern, den Pferden widmen können.

Haben Sie Fragen bezüglich der Pferdesteuer zu bestimmten Städten/Gemeinden, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf: Thomas Ungruhe: tungruhe@fn-dokr.de, Henrik von der Ahe: hahe@fn-dokr.de

Weitere Informationen erhalten Sie hier:
Argumente gegen die Einführung der Pferdesteuer
Stellungnahme LSB NRW
Stellungnahme LSB Hessen
Stellungnahme Hessischer Bauernverband
Argumentationsleitfaden PRO PFERD LV Berlin-Brandenburg
Flyer "Aktionsbündnis gegen die Pferdesteuer"
offizieller Pressetext der FN 12/2011

Quelle:
http://www.vorreiter-deutschland.de/ verein/pferdesteuer/pferdesteuer